Vorbereitungsrennen in der Spezial Tourenwagen Trophy in Holland
STT als Rahmenprogramm bei den ADAC GT Masters

Nach abschließenden Vorbereitungen am Seat Leon Supercopa Cup MK2 und den üblichen Vorbereitungen für ein Rennwochenende im ePS-Rennsportteam um Patrick Steuer, nahm das Team die weite Anreise von 750 Kilometern am Donnerstagmorgen in Angriff. Erst spät am Abend erreichte das Team den Circuit Park Zandvoort an der angrenzenden Nordsee. Im Fahrerlager wurde am Abend noch die letzten Aufbauarbeiten und das Rennfahrzeug für das bevorstehende Rennwochenende aufgebaut bevor das ePS-Rennsportteam den Abend gemütlich ausklingen ließ.
Der Freitag stand für die Fahrer der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) im Visier des Kennenlernen der Strecke, die bisher nur wenige Fahrer in dieser Rennserie bereits gefahren waren. Das freie Training, bei trockenem Asphalt kam da für die meisten genau richtig.
Bereits am Samstag sollte das Starterfeld um Patrick Steuer in den frühen Morgenstunden den ersten Qualifikationslauf absolvieren. Das Wetter zeigt sich an der Nordsee, sehr regnerisch und so startete das erste Qualifikationsrennen an diesem Samstag und das erste Qualifikationsrennen für Steuer im heftigen Regenschauer. Steuer konnte sich einen guten Startplatz sichern für den Nachmittag und starke Konkurrenten hinter sich lassen.
Das zweite Qualifikationsrennen am Nachmittag war das genaue Gegenteil zu dem Qualifikationsrennen am Morgen. Die Rennstrecke war trocken, keine Regenwolke war zu sehen. Diese Voraussetzungen machten es dem ePS-Rennsportteam schwer einen weiteren guten Startplatz für das zweite Rennen heraus zu kämpfen. Auf trockener Strecke musste der Seat Leon Supercopa Cup MK2, der Schwächste in seiner Klasse, die anderen auf der Geraden vorbei ziehen lassen.
Bis zum ersten Wertungslauf verbrachte das Team an einem ruhigeren gelegenen Ort und sammelte Kräfte und Konzentration an den Stränden der Nordsee. Das Rennauto war startklar und so konnte das Team für einen kurzen Moment die Hektik der Rennvorbereitung vergessen.
Der Start des ersten Rennens stand wieder unter trockenen Bedienungen. Steuer kämpfte und gewann Sekunde für Sekunde mit seinem Seat Leon an Rundenzeit. Rote Flagge beendete jedoch vorzeitig das Rennen. "Nach nur 15 Minuten, also knapp der Hälfte wurde das Rennen abgebrochen. 30 Minuten sind schon nicht lange. Die dritte Flagge für mich in diesem Jahr. Aber natürlich geht die Sicherheit bei Bergungsarbeiten vor", erklärte Steuer. Am Ende war es Platz 5, in der zweiten Division und Gesamtplatz 15-
Doch für Enttäuschungen über das verfrühte Ende blieb dem ePS-Rennsportteam nicht lange Zeit. Bereits Sonntagmorgen vor dem zweiten Lauf der ADAC GT Masters, waren noch einmal die Fahrer der Spezial Tourenwagen Trophy gefragt. Aus dem Seat Leon Supercopa Cup MK2 wurde alles herausgeholt, es wurde gekämpft bis zum Schluss. Am Ende die Belohnung mit Platz 3 in der Division 2 und Gesamtplatz 10.

