5 Tage, 1 Rundstrecken Rennen, 200.000 Sportfans

Ungewohnter Anreisetag für das ePS-Rennsport Team. Bereits am Mittwochmorgen startet das lange Rennwochenende. Die technische Abnahme sowie die Papierabnahme des BMW verlief ohne Problem und so konnte der Abend bei Sonnenschein genossen werden.
Fronleichnam, für viele ein Feiertag um zu entspannen, doch für Patrick Steuer und sein Team ging es schon in den frühen Morgenstunden Richtung Startaufstellung. Letzte Handgriffe wurden unternommen um sicher zu gehen, dass der BMW startklar war.
8.00 Uhr Rennbeginn, wieder unter Anbindung der Grand Prix Strecke des Nürburgrings. Eine Runde betrug nun 25,378 km, die die Fahrer mit ihren Autos zu bewältigen hatten. Die Sonne zeigt sich und versprach ein trockenes Rennen.
Die Rundstrecken Challenge Nürburgring fuhr im Rahmenprogramm des legendären 24h Stundenrennen, das am selben Wochenende noch starten sollte. Bereits viele von den 200000 erwarteten Sportfans waren angereist und jubelten den Fahrern in der Frühe zu.
Steuer erwischte einen guten Start und konnte einen direkten Konkurrenten hinter sich lassen. Doch das Glück verließ den Pilot bereits in der zweiten Runde. Durch die vorherige kalte Nacht wurde der Reifendruck in Mitleidenschaft gezogen, sodass der Reifendruck fiel. Reifenprobleme waren das Resultat. Nun musste Steuer versuchen keine Reifenschaden zu bekommen und musste Gas raus nehmen. Die volle Rennstrecke und der Platzkampf mit größeren Fahrzeuge machte das Durchkommen nicht leichter.
Die Boxencrew war bereits vorbereitet auf das eintreffen vom Teamchef zur Rennmitte. Der BMW bekam neue Reifen aufgezogen, doch auch diese Reifen benötigten drei Runden bis sie auf Temperatur waren und volle Leistung erbrachten. Um von hinten aufzuholenden blieben dem ePS-Rennsport Fahrer nur noch zwei volle Runden. Trotz den Reifenproblemen konnte er sich auf Platz 4 vorschieben.
Am Ende resultierte Steuer: "Mehr war in diesem Rennen leider nicht für uns drin. Die Reifenprobleme konnte niemand vorhersehen und wir haben das Beste daraus gemacht. Aufgeben und unterkriegen lasse ich mich nicht. Das nächste Rennen wartet bereits. Ansonsten war es ein tolles Rennen unter einem wahnsinns Publikum aus der ganzen Welt."
Das Wochenende verbrachte das Team als Zuschauer bei der WTCC, den Youngtimer Rennen und natürlich beim 24h Rennen. Durch dieses große Aufgebot konnte das eigene Rennen schnell hinter sich gelassen werden und die Eindrücke und Sonnenstrahlen genossen werden.

