ePS-Rennsport startet mit hartem Rennen in die Saison

Beim 1. Lauf, der "Preis der Erftquelle" war das Wetter entscheidend.

 

Auch 2015 liefen die Vorbereitungen für das erste Rennwochenende für Teamchef Patrick Steuer und sein Team nahezu identisch wie in den Jahren zuvor ab. Nachdem der Motor des BMW E36 318is Class2 über die Wintermonate revidiert wurde und nun das erste Rennen der Saison auf der legendären Nordschleife anstand, wurde der Transporter mit Autoanhänger bepackt um Freitags die Fahrt in Richtung Eifel zu starten. Papierabnahme und technische Abnahme wurden ohne Einwände durchlaufen, sodass der Tag bei Sonnenschein seinen Ausklang fand und sich jeder auf den Renntag konzentrieren und freuen konnte.

 

Wettertechnisch ist bekannterweise in der Eiffel kein Tag wie der andere. Nebel, Nieselregen und niedrige Temperaturen waren die Wetterbedingungen vor dem Rennen. Durch diese unklare Wetterlage war für alle Teams fragliche, ob die Rennleitung überhaupt den Start frei gab. In der Fahrerbesprechung gab es für Pilot Patrick Steuer und seine Mitstreiter aber dann grünes Licht. Jetzt galt es für die Teams die richtige Reifenwahl zu treffen. Einige Teams hofften, dass sich während des Rennens das Wetter verbessern würde und starteten auf Slicks, was die richtige Wahl gewesen wäre. ePS-Rennsport Fahrer Patrick Steuer blieb bei seiner bereits getroffener Wahl und startete auf Regenreifen in das Rennen.

 

Mit leichter Verspätung wurde das Rennen dann um kurz nach 13 Uhr gestartet. Der Start lief wie gewohnt normal und konzentriert für Steuer ab. Die ersten Runden der Rundstrecken Challenge lagen hinter ihm und seinem Fahrzeug und der erhoffte Regen blieb vorerst aus, sodass Patrick Steuer mit seiner Reifenwahl zu kämpfen hatte. Nicht nur dies verlangte Steuer höchste Konzentration ab, auch immer wiederkehrende Zweikämpfe auf der Strecke, die wertvolle Zeit und Plätze kosten. Viele Gelbphasen erschwerten zusätzlich das Durchkommen.

Das Boxenteam um Robert Brieg entschloss sich zusammen mit Steuer einen langen Boxenstopp vorzunehmen, um den zweiten Stint am Ende des Feldes zu fahren und den erwarteten Regen zu empfangen. Der Boxenstopp wurde dann wie geplant ohne Probleme durchgeführt. Der dann immer wieder einsetzende Nieselregen brachte trotzdem zu wenig Feuchtigkeit auf die Strecke um den gewünschten Griff und die Abkühlung für die Regenreifen zu bringen. Die Konkurrenz, die den ersten Stint auf Slicks gefahren war und nun auf Regenreifen gewechselt hatte, waren dem BMW und seinem Pilot ein deutliches Stück voraus.

Doch das Wetter sollte nochmals anders kommen als gedacht. Über Funk meldete Steuer Schneefall in einigen Streckenabschnitten. Dadurch wurde die Fahrbahn zur Rutschpartie und viele mittel bis schwere Unfälle waren die Folge. "Es war wirklich ein ritt in der Grünen Hölle bei dem wirklich Glück zum unbeschadetem durchkommen gehörte. Bei den vielen schweren Unfällen kann man froh sein das niemand ernsthaft zu Schaden kam" so Patrick Steuer. Nachdem immer stärker einsetzenden Schneefall wurde das Rennen aufgrund mangelnder Sicherheit abgebrochen.  

 

Das komplette Team war froh über die Entscheidung der Rennleitung. Patrick Steuer pilotierte den BMW unbeschadet nach Regen, Kälte und Schneefall in das Parc ferme.

Die Rennleitung entschied die gefahrenen Runden herunter zurechnen um somit das Rennen zu werten. Durch die Umstände wurde Steuer zu diesem Zeitpunkt auf Platz 5 gewertet. . "Ich bin froh, dass der BMW unbeschadet wieder in die Werkstatt zurück kehrt nach diesen extremen Umständen und dass der nächste Lauf weniger Überraschungen mit sich bringt" resultierte Steuer.

 

Bereits in drei Wochen startet für ePS-Rennsport der 2. Lauf "Preis der Schloßstadt Brühl" auf der Nürburgring Nordschleife. Bei diesem Lauf wird im Rahmen des 24h Qualifikationsrennen gefahren bei dem die 25.38km lange Variante gefahren wird.

ePS-Rennsport freut sich jetzt schon darauf und bereitet sich akribisch darauf vor.

 

Presse 23.03.2015